
25.06.25 Pressemitteilung Richard Graupner / Rene Dierkes: „Schon wieder ein Justizskandal in Bayern â Hausdurchsuchungen bei der IB Deutschland sind unverhĂ€ltnismĂ€Ăig und unnötig“
Vorgestern fanden in Bayern Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der IdentitĂ€ren Bewegung Deutschland statt. Die Ermittlungsbehörden begrĂŒndeten diese MaĂnahme mit VerstöĂen gegen ein Ausreiseverbot. Den Betroffenen war untersagt worden, einen internationalen Kongress in Mailand, den sogenannten âReSum 2025â, zu besuchen. Bei der Durchsuchung wurden sĂ€mtliche elektronische Kommunikationsmittel der Aktivisten beschlagnahmt, obwohl laut Beweislage keinerlei Zweifel an deren Teilnahme am âReSum 2025â bestanden. Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag verurteilt das Vorgehen der Staatsanwaltschaft als rechtsstaatlich nicht gerechtfertigt.
Der stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Richard Graupner, erklÀrt dazu:
âImmer wieder fĂ€llt die bayerische Justiz in letzter Zeit mit unverhĂ€ltnismĂ€Ăigen und völlig ĂŒberzogenen Aktionen negativ auf. Die heutigen Hausdurchsuchungen sind ein klarer Fall einer sozusagen âvorgerichtlichen Bestrafungâ der Betroffenen. Ich fordere die unverzĂŒgliche ĂberprĂŒfung der MaĂnahme durch die nĂ€chsthöhere gerichtliche Instanz und die RĂŒckgabe des Eigentums.â
Rene Dierkes, rechtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, fĂŒgt hinzu:
âDieses ĂŒbergriffige Gebaren der Justiz ist in doppelter Hinsicht skandalös: ZunĂ€chst wurde BĂŒrgern verboten, eine legale Veranstaltung in Italien zu besuchen. Dann fanden bei einigen, die sich ĂŒber dieses Verbot hinweggesetzt hatten, sinnlose Hausdurchsuchungen statt â offenbar, um sie einzuschĂŒchtern. Die Regierenden sind nicht willens, unsere Grenzen vor illegalen Migranten zu schĂŒtzen. Aber fĂŒr einheimische BĂŒrger werden dieselben Grenzen dichtgemacht. Es ist kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen an die DDR erinnert fĂŒhlen.
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